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LändRIS
Innovative Infrastruktur - "LändRIS" - ein erfolgreiches Pilotprojekt von DONAUSTATIONEN und bsf Fichtinger zur Verbesserung der Sicherheit, Qualität, Effizienz und Benützbarkeit des österreichischen Verkehrssystems - Donau.

 

· Nutzung innovativer Telematikdienste
· Liegeplatz-management
·
 Ländenoptimierung
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 WEB-Portal
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 Pegelstände
·
 Statistiken

Die Donau Schiffsstationen GmbH, eine Private & Public Partnership der BRANDNER Schiffahrt und des Landes Niederösterreich sowie der Stadtgemeinde Korneuburg hat mit "LändRIS" eine Vorreiterrolle in Europa eingenommen, innovative Telematikdienste in ein Liegeplatzmanagement für die Personenschifffahrt einzubinden. Zusammen mit dem Softwarehersteller bsf Franz Fichtinger hat DonauStationen im Rahmen des vom BMVIT ausgeschriebenen Projektes "Innovative Binnenschifffahrt", welches Telematikanwendungen im Transport und Verkehr auf Binnenwasserstraßen fördert, den Zuschlag für ein Pilotprojekt erhalten.
In diesem Leitprojekt werden zusätzliche River Information Services (RIS) für die Wirtschaft identifiziert und im Rahmen von Pilotprojekten im Verkehrssystem zum Einsatz gebracht. Pilotvorhaben werden in Verbindung mit dem auf der österreichischen Donau implementierten System DoRIS und dem RIS-Testzentrum erprobt, welche durch via donau - Österreichische Wasserstraßen Gesellschaft mbH betrieben werden. Damit werden Referenzinstallationen geschaffen, die den Weg in die Implementierung vorbereiten und die Benutzerakzeptanz fördern.

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Zum Projekt "LändRIS" selber: Über die Saison 2006 und 2007 wurde mithilfe von Positionsdaten (basierend RIS - River Information Systems) von Partnerschiffen getestet, ob es durch die Daten zu Verbesserungen in der Binnenschifffahrt und in der Liegeplatzbewirtschaftung kommen kann. Die Daten wurden über GPS- und VHF-Funk gestützte Technologien ("sogenannte Transponder") von den ausgerüsteten Schiffen über eine Datenzentrale an den Anlegestellenbetreiber geleitet. Somit erhielt der Anlegestellenbetreiber (DonauStationen) in "Echtzeit" Informationen und konnte sofort reagieren, wenn Schiffe geänderte Liegeplätze beanspruchten. Voraussichtliche Ankunftszeiten der Schiffe wurden berechnet um zeitgerecht feststellen zu können ob Schiffe vom Fahrplan abwichen und die Liegeplätze zu anderen Zeiten benötigten als gebucht. Es sollte außerdem dabei getestet werden ob durch diese Informationen die Landprogramme vor Ort noch optimiert werden können.
Nicht nur für die Personenschifffahrt und deren Partner an Land ergaben sich durch diese Telematikanwendungen Vorteile, sondern auch für den Anlegestellenbetreiber der damit eine effizientere Organisation der Buchungen und deren Abrechnungen verzeichnen konnte und eine bessere Kontrolle über die tatsächliche Inanspruchnahme der Liegeplätze hatte. Eine exakte Anlegestatistik war mit LändRIS möglich, welche die Basis für wichtige Informationen für touristische Maßnahmen lieferte.

 

Eine eigene Internetplattform für die Partnerschiffe verbesserte die aktuellen Informationen über die Länden, zB wurden wichtige aktuelle Pegelstände mit den Donaustationen verknüpft. Somit konnten Prognosen für die einzelnen Donaustationen abgelesen werden, wie sich der Wasserstand verändern wird und ab wann eine Donaustation nicht mehr benützbar sein wird, auf Grund des geänderten Wasserstandes.

 pegelstelle.jpg

Den Schiffspartnern liefert dieses Informationssystem Auskünfte über die Destinationen, Anlegeplätze, Buchungen und Liegeordnung, sowie die derzeitige Auslastung und Belegung der Anlegeplätze natürlich in englisch und deutsch. 
All dies fördert die Sicherheit, die Effizienz, die Qualität und Benutzbarkeit des österreichischen Verkehrssystems.

Die im LändRIS Projekt teilnehmenden Schiffe wurden im Rahmen eines Ausrüstungsprogrammes mit Transpondern ausgestattet. Dieses von via donau und der Obersten Schifffahrtsbehörde zu Beginn 2006 initiierte Programm bietet der Schifffahrt ein attraktives Angebot zur Nutzung der Vorteile von DoRIS. Die Bereitstellung von Transpondern zu günstigen Konditionen ermöglicht den Benutzern das System für ihre eigenen Zwecke zu nutzen, zB zur Unterstützung des Navigierens. Seit dem Programmstart verlaufen die Installationen sehr erfolgreich und mittlerweile führen bereits über 205 Schiffe Transponder mit an Bord. Die Transponder werden gegen Hinterlegung einer Kaution installiert und in Betrieb genommen, wobei im Rahmen einer Nutzungsvereinbarung zwischen dem Schiffseigner und via donau die Bedingungen für die Nutzung der bereitgestellten Schiffsausrüstung geregelt werden.

Seit 2008 sind die Systeme LändRIS und die Services von DoRIS sehr erfolgreich im Echtbetrieb eingesetzt.

Schlussbericht LändRIS

WEB-Portal - Pegelstände

 
 
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